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Erfahrungsberichte Massageseminar 2
Tatiana Diesmal kam ich mit anderen Gefühlen zu euch. Nennen wir es mal das ‹Gleichgültigkeits-Gefühl›. Ein undefinierbarer Zustand, der mich seit einiger Zeit begleitet. Ein neuer Prozess? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall gefällt mir diese Art des Seins, des NICHTS-FÜHLENS. Es geht mir seit Jahren wieder gut, einfach gut. Ich lache, wenn ich lachen muss. Weinen tut man sowieso nicht, weil ‹ich darf das nicht!› so stark in mir verankert ist. Beisse zurück, wenn mir jemand blöd kommt. Hasse, wenn ich hassen muss. Jedes erdenkliche Gefühl kann sich einstellen, sobald man auf in mir positionierte Knöpfe drückt. Ich gehe nicht mehr raus, versuche die menschlichen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren. Angst vor Menschen? – Ich doch nicht. Angst vor Lügen, Intrigen, Verletzungen, Demütigungen, Angst vor der Realität, vor der Gleichgültigkeit, vor Egoismus. Vor der Besserwisserei, Angst vor diesen ungerechtfertigten Vorurteilen. Na, was zur Hölle hat mich denn dazu bewegt, wieder zu euch zu kommen, wieder so ein Seminar zu besuchen? Um doch weiter zu kommen? Um wieder einen Einblick in mein Seelenleben zu bekommen? Der Schmerz, der tief in mir sitzt, den ich einfach nicht wahrhaben möchte? Die Einsamkeit? Der Kontakt zur Menschheit? Das Heilen? Um endlich wieder jedes Gefühl fühlen zu dürfen? Endlich da – am liebsten wollte ich kehrt machen und wieder gehen – nun, egal: angekommen. Blicke treffen sich, darunter ein Blick, der mich völlig verwirrt. Versuche ständig diesen Blick zu umgehen, doch ich schaffe es nicht – es ist stärker als ich. Der wunderbare, von mir geliebte Tandava Tanz beginnt. Ich sinke wieder in diesen wundervollen Zustand, in diese unglaubliche Atmosphäre, die mir erlaubt, aus meinem Körper zu gehen. Seelenfrieden kehrt in mir ein. Ich realisiere niemanden mehr, als wäre ich völlig alleine da. Ich nenne es auch Tanz des Seelenfriedens. Der Tanz endet schnell, ich öffne meine Augen. Stille, Blicke… Sehnsucht? Ich beginne zu massieren. Berührungen, meine Hände gleiten ohne zu denken. Es fühlt sich wirklich an wie Weitertanzen, doch ich merke, wie ich immer wieder von diesem Blick abgelenkt werde. Fühle mich wie ein kleines Mädchen, das auf einmal unsicher wird. Wie seltsam das alles ist – lange her. Es ist Mittag, wir gehen alle zusammen essen. Das gleiche Gefühl wie immer: Gehen mir die anderen Menschen aus dem Weg? Ist es mein junges Alter? Oder weil ich nebst meinem Massagepartner die Jüngste bin? Liegt es an meinem Auftreten? Dabei versuche ich doch mehr zu schweigen als zu reden? Liegt es an meinem Äusseren? Mein zum grössten Teil tätowierter Körper: fühlt sich meine Person als etwas Bedrohliches an? Ich habe Habe Glück, darf neben Beat sitzen. Ein Paar redet auch mit mir. Hätten Sie es auch getan, wenn Beat nicht neben mir gewesen wäre? Um was geht es mir, wirklich? Hoffe ich, Freundschaften zu finden? Menschen wie mich? Tiefgründige Menschen? Sinnliche Menschen, Menschen die sich nicht mit dem ‹Hauptsache ICH› zufrieden geben? Ich versuche auch mit anderen irgendwie ins Gespräch zu kommen... – mhhh bin ich es? Ein Gefühl, dass ich mich täusche: Spüre ich diese Abneigung von anderen wirklich? Egal, neue Gedanken kreisen… In mir taucht die Frage auf, wieso Menschen solche Seminaren besuchen: Bewegt sie das Gleiche, das mich dazu bewegt? Die Suche, sich selbst zu finden, die Suche, zu Spüren, zu Lieben? Ein einziges Wochenende in diese unendliche Geborgenheit, Sinnlichkeit, Wärme, und vollkommen Liebe und Geborgenheit einzutauchen? Gehalten zu werden, wie in Mutters Schoss? Voller Vertrautheit sich fallen lassen wie in einen weichen Wattebausch? Wo man sich für nichts schämen muss? Wo langsam alle Unsicherheiten der Frauen und Männer verschwinden? Zu mollig, zu dünn, zu kleine oder zu grosse Brüste, usw… oder der Männer... zu klein, zu dünn, zu dick, zu kurz, regt sich nicht mehr usw.? Auf einmal fällt in so einer Runde nichts mehr auf, man spürt nur noch die unendlich Energie der Liebe und Geborgenheit, egal in welche Ecke ich schaue... Jedes Paar berührt mich auf seine Art und weisse tief in meinem inneren. Und vor allen dieses ältere Paar, habe ich richtig verstanden: 78/75 Jahre alt und 45 Jahre verheiratet??! Eine andere Generation als ich, was für ein Mut, was für Menschen, wow! Am Liebsten hätte ich beide umarmt und ihnen mit Tränen in den Augen gesagt, wie wundervoll sie beide sind. Was für ein Reichtum! Auch ich durfte die Liebe meiner Eltern spüren, sehen und fühlen bis zum letzten Atemzug meines Vaters. Wie sehr sich die beiden geliebt haben, doch sie hatten nicht dieses Glück. Denn mein Vater musste zu früh gehen. Zurück bleibt meine Mutter, einsam im Herzen, in der Seele, in allem. Und meine Generation? Gibt es das noch? Ich frage mich wie es in der Generation vor mir aussieht? Höre in die Runde, vielleicht ist es das erste mal überhaupt, dass all diese Menschen aus sich raus kommen. Und – es macht mich traurig – ein anderes Paar, das nicht zusammen sein darf, weil man denkt, es gehört sich nicht, weil man eigentlich mit jemand anderem verheiratet ist, weil man ein Kopfmensch ist. Doch wenn man genau nachdenkt, müsste eigentlich niemandem ein Gefallen getan werden. Denn niemand hat etwas daran gewonnen, es entstehen nur für alle Verletzungen. Die Kinder? Als würden Sie es nicht wissen, als würden sie es nicht fühlen. Als würden Sie es nicht sehen. Ich frage mich: möchte man einfach das halbe Leben wegwerfen? Werdet Glücklich! Ja, meine Generation, ein Dilemma: Liebe? Was ist das? Sich vertraut machen? Was ist das? Zeit? Was ist das? Und hier kommt mir die Geschichte des kleinen Prinzen in den Sinn, die mich schon seit Jahren begleitet: Wer bist du? Sagte der kleine Prinz. Du bist sehr hübsch... Komm und spiel mit mir, schlug ihm der kleine Prinz vor.. Ich bin so traurig... Ich kann nicht mit dir spielen, sagte der Fuchs. Ich bin noch nicht gezähmt! Ah, Verzeihung, sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: Was bedeutet das: Zähmen? Du bist nicht von hier, sagte der Fuchs, was suchst du? Ich suche die Menschen, sagte der kleine Prinz. Was bedeutet zähmen? Die Menschen, sagte der Fuchs, die haben Gewehre und schiessen. Das ist sehr lästig. Sie halten auch Hühner. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner? Nein, sagte der kleine Prinz, ich suche Freunde. Was heisst zähmen? Das ist eine in Vergessenheit geratenen Sache, sagte der Fuchs. Es bedeutet: Es sich vertraut machen. Vertraut machen? Gewiss, sagte der Fuchs. Noch bist du für mich nicht als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht und du brauchst mich ebenso wenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt... Wie wir leben! Nur noch in Konsum, Menschen und Ware, alles wird nur noch konsumiert, verbraucht, weggeworfen, NEXT PLEASE. Unendlich traurig. Und hier ein Wochenende, an dem die Menschen alles um sich vergessen. Sie begeben sich in unendliche Tiefe, lassen sich fallen. Stellen die üblichen Mechanismen einfach ab. Beobachten, Trauer, unendliche Sehnsucht. Ein bekannter Blick. Ein Seminar, alles Paare, ausser ich. Er war mir fremd. Ich konnte und wollte mich nicht fallen lassen. Zu sehr lag vor meinen Augen, wie es sein könnte, würde ich als Frau geliebt. Fremd. Nicht vertraut – nicht in der Seele, nicht im Herzen. Was ich aus dieser Erfahrung gelernt habe? Ich habe mich nur wieder mal sehr stark gezeigt, die harte Frau rausgehängt, die Frau, die niemand verletzen kann. Die Gleichgültige, die Starke, die lacht, nicht weint, ständig spurt, rotiert, funktioniert. Wie gross, wie unendlich stark ist meine Sehnsucht nach Menschen, nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Gehaltenwerden, nach Vertrautheit, nach Seelenfrieden, nach echten Freunden. Ich hätte das Betrührtwerden vielleicht erfahren können an diesem Wochenende, doch es ging nicht, ich konnte es nicht zulassen. Dieser Blick. Er steht hinter mir, schaut mich an und fragt, ob er mich einfach umarmen darf. Fast sprachlos kriege ich ein cooles ‹klar doch› raus. Dieser Moment berührt mich sehr, trifft mich in meinem Inneren. Doch genau so schnell reisse ich mich aus seiner Umarmung los und laufe raus. Ich spüre viel in den Menschen. Ab und zu möchte ich die Augen verschliessen. Und dann gibt es Tage, Wochenende wie dieses, an denen ich, auch wenn es sehr schmerzt, nicht mehr aus dem Staunen herauskomme. Menschen kommen, Menschen gehen. Fragen ergeben neue Fragen. Vielleicht werde ich eines Tages gehen und werde es nie wissen, wie sich die tiefe Liebe, das versinken im Herz mit meinem Mann anfühlt. Nur eins weiss ich: alles was nur an der Oberfläche kratzt, darauf werde ich verzichten. Denn auch in meinem Ich erlebe ich Tiefe. Danke Beat, danke Elana.
Maya Für mich war das wichtigste und schönste Erlebnis an diesem Seminar die Yonimassage, deshalb werde ich im Folgenden speziell darüber berichten: Ich bin dieses Jahr 50 geworden und es hat nun 50 Jahre gedauert, bis ich das Geschenk einer so wunderbaren, liebevollen, achtsamen und erotischen Yonimassage empfangen durfte. Die Magier dabei waren die beiden Beat’s. Beat R., der die Massage so einfühlsam vorgeführt hat, dass es reine Freude und lustvoll war, ihm zuzuschauen und Beat S., mein Partner, der sie mir danach in so inniger, zärtlicher und neugieriger Weise geschenkt hat. Mein Körper hat sich bis in die letzte Zelle hinein völlig entspannt, gefreut, hat pulsiert und vibriert, so schön war das. Ja, wir Menschen bauen Flugzeuge und Raketen, fliegen auf den Mond und tauchen in die Tiefsee – aber die Yoni einer Frau ist doch für die meisten Menschen ‹terra incognita›. Ist das nicht ver-rückt? Ist da nicht etwas ver-rückt? Und dann hat jede Frau noch ihre persönliche Geschichte, die mit vielen Verletzungen in diesem Bereich verbunden ist. Deswegen ist es so heilsam, wenn unserer Yoni, den Schamlippen, den glitschigen warmen Innenwänden, den dunklen feuchten Innenräumen, den Kräuselhaaren, dem Muttermund, dem G-Punkt, der Schleimhaut, diesen unglaublich sensiblen und empfänglichen Haut- und Körperlandschaften, diesem ganzen ‹Feuchtgebiet› soviel Liebe und Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Das ist der Himmel auf Erden. Schöner kann’s im Himmel gar nicht sein! Gibt es etwas schöneres, als sich eine solche Liebe-volle Massage zu schenken? Lieber Beat, liebe Elana, ihr macht da eine wunderbare Arbeit: in euren Seminaren wird das Essenzielle im Leben wieder zum Wichtigsten, ins Zentrum der Aufmerksamkeit ge-rückt. Danke euch von ganzem Herzen, ich komme wieder! Zusammen mit Beat natürlich, welch ein Geschenk, welch eine Gnade, dies mit meinem Geliebten teilen zu dürfen! Die Stimmung im Raum und in der ganzen Gruppe war auch so offen und innig, dass ich mich richtig aufgehoben gefühlt habe. Danke auch dem wunderschönen Paar, das mit 78 und 75 Jahren schon 50 Jahre zusammen ist und mit dabei war! Wow, in diesem Alter immer noch den Eros in sich zu spüren, ist das nicht, was wir uns alle wünschen, uns lebendig hält, und jung und gesund und heil?
Corinne und Markus Das Massageseminar 2 liegt nun schon einige Wochen zurück und trotzdem wirkt es immer noch nach. Das Seminar, wiederum liebevoll vorbereitet und auch so durchgeführt, empfanden wir tief berührend und sehr persönlich. Ihr habt wieder einen geschützten Raum kreiieren können, der auf Achtsamkeit, gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert. Die Energie von euch beiden mit je einer anderen Qualtät kann wirklich Raum schaffen, ermöglicht es im Moment zu sein und bringt sicher so manches Herz zum klingen. Dein Humor, Beat, ist köstlich. Ihr lebt, was ihr sagt. Die Einstellung, andere an dem teilhaben zu lassen, was für euch wichtig ist und womit ihr heilsame Erfahrungen gemacht habt, ohne irgendwelche, etwas despektierlich gesagt, ‹Guru-Allüren›, macht euch so sympathisch. Die daraus entstandende kräftige und stärkend fliessende Gruppenenergie war pure Liebes- und Lebenskraft mit all ihren Facetten. Vielen, vielen Dank für eure Präsenz. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen mit euch. Wir wünschen und hoffen, dass auch andere Menschen euch entdecken. Damit auch sie die eigene Schatzkiste mit etwas ganz Besonderem füllen können.
Jacqueline und Roland Der Alltag hat uns bereits wieder eingeholt und wir haben es bis jetzt nur einmal geschafft, uns eine Massage zu schenken. Übrigens besitzen wir seit kurzem auch so ein tolles, wärmendes Elektroöfeli und einen Schoppenwärmer bekamen wir von einer Freundin! Also an der Ausrüstung liegt es definitiv nicht... Unsere Eindrücke und Erfahrungen während dem Seminar: – Am Sonntagabend fühlten wir uns wie nach einer Woche Ferien! – Der natürliche Umgang mit der Sexualität und der Nacktheit von euch beiden hat uns sehr geholfen, in der Gruppe auch so damit umzugehen. – Obwohl das Seminar stundenmässig lang ist, hatten wir das Gefühl von ‹kaum angefangen und schon wieder vorbei›. – Jeder Einzelne war sehr gut aufgehoben bei euch und ihr geht mit sehr viel Sorgfalt mit den aufkommenden Emotionen um. Danke! – Ich finde den Erfahrungsaustausch während dem Seminar sehr spannend und ich konnte viel auf meinen Weg mitnehmen (Jacqueline). – Es ist wahnsinnig wunderschön, was man alles mit unserer Energie auslösen kann. – Es wurde nichts gewertet, sondern es war alles ok und hatte Raum und Zeit. – Es darf alles und es muss nichts. Unser Beziehungsalltag: – ist eben Alltag… – Wenn ich sehr viel um die Ohren habe, vergeht mir die Lust auf Sex/Nähe. Wenn wir dann den ‹Tänzer in uns töten›, kann dies meine Blockade lösen (Jacqueline). – Ich stelle fest, dass wir uns zu wenig Zeit für die Massage nehmen (Roli). – Im Alltag versuche ich nicht zu werten, was aber nicht immer gelingt (Jacqueline). – Wir gehen achtsamer miteinander um ....und jetzt gehen wir schlafen – es ist eben Alltag...
Silvia und Urs Wir möchten uns für das perfekt organisierte Wochenendseminar bedanken. Das mutige Vorleben von Spiritualität und Sexualität auf eine persönliche, natürliche und menschliche Art hat uns tief beeindruckt. Wir konnten uns wirklich in einem geschützten Raum bewegen, erleben und ausleben. Enorm, aus welcher Tiefe sich Emotionen meldeten und Gefühle wach wurden. Tief verschüttete Baustellen brachen auf. Wenn die Partnerschaft so nahe und intensiv gelebt wird wie in diesem Seminar, wird alles möglich… Das sprichwörtliche Aufbrechen zu neuen Ufern und Horizonten bewegt uns noch heute. Alte Spannungsfelder und deren Blickwinkel haben wir durch eine erneuerte Sichtweise ersetzt. Unseren Alltag füllen wir dadurch mit mehr Aufmerksamkeit, Licht und Wärme. Durch die grössere Achtsamkeit gegenüber dem Partner werden Veränderungen schneller wahrgenommen. Wir sind viel sensibler gegenüber dem Partner geworden. Unsere Wahrnehmung gewann enorm an Tiefe. Dafür sind wir einfach dankbar.
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