Sitzende Meditation: Atmung, Ausdehnung

Wir beginnen mit einer sitzenden Meditation, in der sich unser Körper mit einer freien und absichtslosen Bewegung in den Raum auszudehnen beginnt. Diese Ausdehnung ist eng mit unserem Atem, unserem Atemkörper verbunden. Visualisierungen unterstützen uns dabei.

Sitzend: Langsame Bewegung in den Raum
In der zweiten Phase lassen wir sitzend langsam unsere Arme den uns umgebenden Raum entdecken, die Augen bleiben geschlossen. Der geschmeidige Körper ist mit jeder Faser an dieser Entdeckungsreise beteiligt. Die Bewegungen sind eng mit dem Atem verbunden.

Stehend: Die Tänzerin, den Tänzer töten – Hingabe im Raum
Im dritten Teil erheben wir uns und tanzen stehend, die Füsse etwa zwei Schulterbreiten auseinander mit geschlossenen Augen, den Emocean Tanz. Die freien, ziellos in alle Richtungen ausladenden, extrem langsamen Bewegungen befreien uns nach und nach von allen Muskelanspannungen und von jedem bewegungssteuernden Willen – wir töten die Tänzerin, den Tänzer in uns – ‹Es› tanzt! So können wir unsere ursprüngliche Freiheit im Raum wiederentdecken.

Abschluss: Beobachtung
Zum Schluss setzen wir uns unvermittelt mit aufgerichteter Wirbelsäule auf den Boden und beobachten mit immer noch geschlossenen Augen unseren Körper. Wir fühlen genau hinein, beobachten ohne Beurteilung und Wertung, was sich zeigt an Körperempfindungen und Gefühlen.

Emocean Tanz zu zweit
Der Emocean Tanz wird auch zu zweit getanzt. Dabei stehen wir uns so nahe gegenüber, dass sich im Fluss der Bewegungen zufällige Berührungen ergeben. Wir bewegen uns auch hier mit geschlossenen Augen frei, absichts- und ziellos. Was uns immer an energetischen und körperlichen Berührungen begegnet: wir vertrauen uns in dieser stillen Hingabe ganz dem Raum an, lassen uns willenlos fliessend weitertreiben, ohne jedes Verlangen, ohne Festklammern und überlassen unseren Körper der Freiheit des Raumes.


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Letztes Update : 12.10.2011 09:45