Erfahrungsberichte
Emocean Massage vierhändig für Frauen
Lena
Liebe Elana, lieber Beat
Es ist mir ein Bedürfnis, Euch ein Feedback zu geben zur vierhändigen Emocean Massage, die Ihr mir geschenkt habt. Es war das erste Mal, dass ich mich von einer Frau und einem Mann gleichzeitig berühren liess. Nebst der Freude darauf hat es mich auch einige Überwindung gekostet, mich auf diese Gleichzeitigkeit einzulassen. Ich konzentriere mich normalerweise immer auf das Männliche oder auf das Weibliche, aber leider viel zu selten auf die Einheit der zwei Energien.
Mich Anfangs in Deinen Schoss zu setzen, Elana, hat mir geholfen, durchlässig zu werden. Deine sanften Berührungen haben in mir ein kindliches Vertrauen geweckt.
In meinem Rücken sassest Du, Beat, und du wurdest in meiner Vorstellung zum Vater, von dem ich mir nur Schutz wünschte. Du gabst ihn mir durch deine wache Zurückhaltung. Als ich mich hinlegte war es wie selbstverständlich, dass der Vater Beschützer meines Kopfes war und die Mutter über meinem Schoss wachte. Es war ein ewiges Hin- und Hergehen zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen in mir.
Ich versuchte mich dem Mann (ich sage dem Mann, weil das völlig abgelöst von deiner Person war, Beat) mehr zu öffnen, ich spürte aber, wie unendlich schwer es war, ‹Mann› ganz hereinzulassen. Viel Schmerz in mir. Verschlossene Türen. Und gleichzeitig sah ich, dass ich immer nur so viel Mann hereinlassen kann wie ich selbst in mir schon gesehen und integriert habe. Zerrissen und müde von dieser immer wiederkehrenden Frage: Was ist Mann? – was ist Frau? – was bin ich? – wann und wie?, schwamm ich allmählich im Fluss eurer Berührung in einen so urkindlichen Zustand, dass die Frage nach dem Geschlecht plötzlich nicht mehr da war. Ich WAR einfach. Eins, alles. Was für eine Befreiung! Was für eine Hingabe!
Doch dann wieder von irgendwoher dieser Widerstand gegen die Unfassbarkeit, und schon bin ich wieder aus dem Paradies in einen schmerzlichen Zustand gefallen. Mein Kopf ging weg vom Jetzt in irgendwelche Erinnerungen. Ihr beide seid in diesen emotionalen Extremzuständen, die ich durchlebte, völlig still geblieben. Nichts hat Euch aus der Ruhe gebracht. Weder Widerstand noch Schmerz. Ihr wart einfach Spiegel. Und dank diesem Halten der Stille und der Herzensnähe bin ich irgendwann auf meiner Reise bei einem Fest angekommen. Es war ein Fest der Begegnung. Zuerst begegnete ich in lustvoller Art und Weise einer Mutter. Ich sah mit tiefem Erstaunen, was für ein geschlossenes System das ist. Ein Kind und eine Mutter. Hier kann ein Vater nicht wirklich mehr als ein Besucher sein. Durch die Angstlosigkeit der Begegnung entstand ein dauerndes Wechseln der Geschlechter und Identitäten. Wir wurden Vater, Mutter, Geliebte, Schwester, Bruder, Kind – alles in Einem. Ich tanzte auf einem zutiefst achtsamen Fest mit Euch und hatte keine Sekunde lang das Gefühl einer Verwirrung oder möglichen Verletzung, weil sich alles aus einer Atmosphäre der Liebe und Stille entfaltete.
Ich bin nach Hause gegangen und habe mein Becken auf wunderbarste Weise weich und durchflutet empfunden. Ein anhaltender Zustand von schönster Trance in mir. Was für ein schönes Geschenk Ihr mir gemacht habt! Danke!
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Letztes Update : 31.03.2011 11:41
